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Sonntag, 19. April 2015

Tag 18

Goodbye Amerika! Schön war es im Land der unbegrenzten Möglichkeiten!
Aber erstmal der Reihe nach: Unser erstes Tagesziel war die Rückgabe unseres "Gefährten". Allerdings sind wir in den letzten Tagen immer an einem überdemensionalen Donut vorbeigefahren, der uns angelockt hat und deswegen haben wir heute Vormittag dort noch einen kleinen Zwischenstopp eingelegt, um uns einen leckeren Donot zum Abschluss zu gönnen. Danach ging es zur Mietwagenstation, wobei "Station" dabei eher untertrieben ist...vielmehr war es eine Autoabgabe am Fließband, mit einer Abwicklungsdauer von ungefähr einer Minute und eigenem Pendelbus zum Flughafen. Wir haben übrigens eine Strecke von 2482 Meilen, also etwa 3994 km mit dem Auto zurückgelegt. Nach einem kleinen Aufenthalt am L.A. Airport, ging es diesmal dann auch planmäßig und pünktlich über Frankfurt nach Leipzig. Wir sind jetzt also nach wunderschönen und erlebnisreichen 18 Tagen wieder gut in Deutschland angekommen, aber nach über 24 Stunden auf den Beinen auch ziemlich erschöpft. Jetzt heißt es erstmal wieder in der "alten" Zeitenzone ankommen und vorallem die vielen schönen Eindrücke noch einmal Revue passieren lassen.

Ein letzter Donut kurz vor dem Abflug.

Das Abflugterminal :-(

Damit ging es dann wieder ab nach Deutschland.

Freitag, 17. April 2015

Tag 17

Heute stand nun also der letzte "richtige" Urlaubstag an. Vormittags machten wir uns Richtung Downtown auf den Weg, da man von der City Hall eine schöne Sicht über die Wolkenkratzer und die angrenzenden Stadteile haben soll...das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Hier folgt leider mal wieder ein ABER, denn die Aussichtsplattform war heute aufgrund "einer Veranstaltung" geschlossen. Stattdessen liefen wir noch eine Runde durch Downtown und kamen unter anderem an der Walt Disney Concert Hall und dem Broadway (der allerdings nicht mit dem in New York mithalten kann) vorbei. Ein tolles Highlight war der Grand Central Market, wo es jede Menge Essensstände gibt...leider war noch keine lunch time. Anschließend wollten wir dann noch einmal etwas Hollywood-Luft schnuppern und machten uns auf zu den Warner Bros. Studios, wo wir eine Studiotour gemacht haben. Hierbei haben wir viel Interessantes erfahren und konnten ein bisschen hinter die (leeren) Kulissen schauen. Die Highlights waren für uns die Batman Austellungsstücke sowie der Blick ins Big Bang Theorie Studio (wo aber leider nicht fotografiert werden durfte). Den Abend wollten wir dann am Venice Beach ausklingen lassen, da es uns dort gestern so gefallen hat. Allerdings war der Wind so ungemütlich, dass wir doch recht schnell wieder aufbrachen und sich der Umweg durch den sehr anstrengenden Verkehr nicht wirklich gelohnt hat.

Downtown mit Walt Disney Concert Hall

Grand Central Public Market


Der bekannte Wasserturm als Wahrzeichen der Warner Bros. Studios.

Aus der Serie FRIENDS, das berühmte orange Sofa aus dem Cafe 'Central Perks'.

Doch ein Stück Big Bang Theorie vor die Linse bekommen...  :-D

Der Batman-Scheinwerfer ruft nach seinem Helden.

Donnerstag, 16. April 2015

Tag 16

Heute haben wir L.A. unsicher gemacht. Zunächst ging es Richtung Pazifik, wo wir als Erstes den Venice Beach besuchten... dort wo sich Skater, Surfer und Muskelprotze die Hand reichen, mussten wir natürlich auch mal gucken. Danach gaben wir uns bei strahlend blauem Himmel dem bunten Treiben am berühmten Pier des Santa Monica Beach hin. Hier haben wir übrigens einen alten Bekannten getroffen: die Route 66...die endet nämlich in Los Angeles genau vor dem Pier. Nachdem wir die Sonne und die frische Meeresluft genossen haben, machten wir uns wieder auf ins Getümmel der Großstadt. Unser erstes Ziel war (natürlich) Hollywood. Hier haben wir uns den Walk of Fame sowie die großen Filmtheater, die man z.B. von der Oskarverleihung oder von den großen Filmpremieren kennt, angesehen. Natürlich durfte auch eine Fahrt durch die Hollywood Hills in Richtung des bekannten Wahrzeichens, den HOLLYWOOD Buchstaben, nicht fehlen. Abschließend schauten wir in Beverly Hills und Bel Air an, wie die Reichen und Schönen hier wohnen und wo sie shoppen gehen...L.A. hat übrigens ca. 250000 Millionäre! Einen Star haben wir dabei nicht zu Gesicht bekommen, nur viele möchtegern Starlets.

Let's go surfing! (am Venice Beach)

Santa Monica Beach mit Pier im Hintergrund.

Blick in den Hollywood Boulevard.

Start des Walk of Fame.
Nur ein paar der über 2500 Sterne.

In den Hollywood Hills - schon recht dicht am Schild ;-)

Mittwoch, 15. April 2015

Tag 15

Heute hieß es also auf nach Los Angeles! Pünktlich wie immer machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg. Unser Reiseführer hat uns verraten, dass sich auf unserer Strecke nochmal eines der berühmten Outlet Center befindet. Also nutzten wir die günstige Gelegenheit und  legten hier noch einen Zwischenstopp ein. Danach ging es weiter Richtung LA. Je näher wir kamen, desto dichter wurde der Verkehr... sieben Spuren (in eine Richtung) auf denen nichts mehr geht, waren keine Seltenheit. So verzögerte sich unsere Ankunft etwas. Aufgrund der späten Stunde, entschlossen wir uns den Abend beim Griffith Observatorium ausklingen zu lassen. Von hier hat man eine tolle Sicht über die ganze Stadt, vor allem beim Sonnenuntergang...allerdings nur, wenn man pünktlich genug ankommt. Da machte uns allerdings mal wieder der Verkehr einen Strich durch die Rechnung. Außerdem waren direkt vor dem Observatorium noch Filmarbeiten, die zusätzlich für viel Verkehr und eine erschwerte Parkplatzsuche beitrugen. Als wir endlich angekommen sind, konnten wir nicht nur die funkelnden Lichter des nächtlichen L.A. bestaunen, sondern auch noch kostenlos durch das (80 Jahre alte Carl-Zeiss-Jena) Teleskop den Jupiter beobachten. Für uns geht jetzt ein langer Tag zu Ende.

Romy hat neue Schuhe: Einkaufsbummel war erfolgreich!

Der erste Blick auf die berühmten Buchstaben!

Griffith Observatorium über der Stadt

LA Skyline bei Nacht

Kleiner Hinweis am Eingang zum Teleskop.


Dienstag, 14. April 2015

Tag 14

Heute gab es das erste Highlight bereits beim Frühstück, es gab frische Waffeln (natürlich mit Sirup :-) ). Danach brachen wir zur vorletzten Etappe Richtung Joshua Tree Nationalpark auf. In dem Gebiet waren früher indianische Nomadenstämme einheimisch. Dort angekommen konnten wir zahlreiche Juccabäume (sogenannte Joshuatrees), gewaltige Felsformationen und verschiedene Kakteenarten bestaunen. Da aber sowohl die Mojavewüste als auch die Coloradowüste an den Nationalpark grenzen, wirkt alles sehr kark. Außerdem ist es sehr heiß. Wir hatten heute fast 30°C. Daher haben wir uns anschließend im Pool erfrischt und den Tag entspannt ausklingen lassen.

Auf über 200 km das einzige was annähernd wie eine Tankstelle aussieht.
Joshua Tree "Wald"
Felsen mit phantasievollen Formen...

...waren auch super zum drauf rum klettern!

Skull Rock - der Felsschädel


Montag, 13. April 2015

Tag 13

Heute lautete unser Motto mal wieder: "Der Weg ist das Ziel!" Für viele Harley-Fahrer bleibt es ein Traum, aber wir können jetzt einen Haken dahinter machen: einmal auf der legendären "Route 66" fahren! Als erstes Ziel stand der Ort Williams auf dem Programm, wo wir zum ersten Mal das Straßenschild mit der berühmten 66 erblickten. Es folgten weitere Orte zwischen Seligman und Kingman, die anscheinend allein von der Popularität der Straße profitieren und auch wirklich noch so aussehen, als sei die Zeit stehen geblieben. Dabei gab es auch wieder das ein oder andere Highlight am Straßenrand zu bestaunen. Gegen Abend, noch immer auf der Route 66, kamen wir durch eine alte Westernstadt namens Oatman. Hier siedelten sich früher diejenigen an, die in den Silberminen das schnelle Geld verdienen wollten...getreu dem Motto: Amerika, das Land der unbegrenzten Möglickeiten. Heute ist das Ortsbild hingegen eher von freilaufenden Eseln geprägt. Pünktlich zum Abendessen kamen wir in Lake Havasu City an. Hier gibt es neben dem namengebenden See noch eine große Brücke: die "London Bridge", eine Rekonstruktion aus den Originalteilen der Londoner Brücke, die bei der Renovierung in London abgebaut wurden. Bei unserem abendlichen Spaziergang zeigte sich die ganze Schönheit vom See und der Brücke.

Route 66

Genau dort sind wir...!

In einer Seitengasse in Seligman.


Einmal Volltanken?

Die Cops passen auf.

Westernstadt Oatman (mit Esel)

Brücke + See + Sonnenuntergang = recht hübsch

Sonntag, 12. April 2015

Tag 12

Heute haben wir den Tag gemütlich begonnen und etwas länger geschlafen ..so langsam machen sich die vielen Erlebnisse und die zahlreichen gefahrenen Meilen etwas bemerkbar. Trotzdem werden wir nicht Müde neue Dinge zu erleben. So machten wir uns voller Vorfreude auf, um den Grand Canyon zu entdecken. Los ging es mit dem Bright Angel Point Trail,  einem Rundweg, der direkt in den Canyon hinab führt. Es war schon etwas ungewohnt zuerst gemütlich bergab zu wandern und danach die Anstrengungen des Aufstiegs auf sich zu nehmen, sonst ist es ja immer andersherum. Am Nachmittag wanderten wir dann auf dem Rim Trail am oberen Canyon Rand entlang und hatten eine tolle Aussicht auf die Schlucht und auch auf den Colorado River. Auch die Sonne war unser stetiger Begleiter. Bevor wir zurück zu unserer Unterkunft fuhren, stoppten wir noch am Mather Point, um ein paar schöne Fotos vom inneren des Canyons zu machen und wurden von Elchen überrascht, die dort anscheinend ihr Abendessen genossen. Wir standen praktisch direkt neben den riesigen Tieren, die scheinbar keine Angst und Scheu vor Menschen und deren Fotoapparaten haben ...so sind noch einmal ganz besondere Bilder entstanden.

Thumbs Up!

Imposante Ausmaße.

Mit Blick durch die USA.

Suchbild 1: Nur an einigen Stellen sieht man den Colorado durch die Schlucht fließen. Auch hier!

Suchbild 2: Wo ist der Marcus? :-)

Amerikanische Elche beim Abendspaziergang.

Samstag, 11. April 2015

Tag 11

Unsere heutige Route führte uns noch einmal durch den Zion Nationalpark, diesmal allerdings nur mit dem Auto. So konnten wir noch einmal die Schönheit der prächtigen roten Felsen genießen. Das erste Tagesziel befand sich ungefähr auf der Hälfte der Strecke: der Antelope Canyon. Diese Schlucht liegt auf dem Gebiet der Navajo Indiander und das besondere daran ist, dass sich durch die unterirdisch im Sandstein verlaufende Rinne ein prächtiges Licht- und Farbenspiel ergibt. Wir haben an einer einstündigen Tour teilgenommen und dabei sind wirklich tolle Fotos entstanden. Danach ging es weiter zum Horseshoe Bend, einem Vorläufer des Grand Canyons. Bereits dort hat sich der Colorado River viele Meter in den Stein gearbeitet und so konnten wir schon erahnen, was uns später noch erwarten würde. Der Name "Hufeneisen Bogen" resultiert aus dem besonderen Verlauf, den der Colorado River dort nimmt. Gegen Abend erreichten wir dann unser heutiges Ziel und konnten einen ersten Blick in den Grand Canyon werfen, den wir morgen ausgiebig erkunden werden. Auf dem Weg zu unserer Unterkunft sind wir dann noch ein paar "elks" (Elchen) begegnet, die gemütlich am Straßenrand grasten.

Goodbye Zion NP


Antelope Canyon

..und noch einmal

Ja man konnte da drin rumlaufen.

Horseshoe Bend


Die ersten Blicke in die "Große Schlucht"

Freitag, 10. April 2015

Tag 10

Unsere heutige Reise führte uns durch 3 Bundesstaaten: Los ging es in Nevada, dann fuhren wir wieder auf endlos langen Straßen gefühlte Ewigkeiten durch Arizona bevor wir gegen Mittag in Springdale in Utah angekommen sind. Wir haben dabei nicht nur rot gefärbte Sandstein-Felsen zu sehen bekommen, sondern sogar eine Zeitzone durchquert....jetzt sind wir euch nur noch 8 Stunden hinterher.
Als heutige Attraktion stand eine ordentliche Wanderung durch den Zion Nationalpark auf dem Programm: "Angels Landing" war unser Ziel. Ein Felsen mit einer sagenhaften Aussicht, die mit Worten nur schwer zu beschreiben ist. Dafür mussten wir allerdings einiges tun. Es ging zunächst auf Serpentinen nach oben, später folgten dann sogar kleinere Kletterpassagen.Trotz einer ausgedehnten Pause am Gipfel kamen wir statt nach geplanten 5 Stunden bereits nach 4 Stunden gesund und munter wieder am Ausgangspunkt an. Hier in den Bergen gefällt es uns sehr gut, aber da wir ja auf einer Rundreise sind, wartet morgen schon das nächste Highlight auf uns: der Grand Canyon.